Schützenverein Jaderberg

 

Fahrradtour vom SV Jaderberg 2016

 

Am Sonntag, den 26.06.2016 sollte unsere Fahrradtour starten.

Radfahrer

 

Noch an den Tagen zuvor mochte niemand daran glauben, dass daraus etwas werden könnte. Das Wetter tobte sich so richtig aus. Gewitter, Wind und unendlich viel Regen machten vielen Menschen in der Region, sogar in ganz Deutschland das Leben schwer und zahlreiche Veranstaltungen wurden abgesagt bzw. abgebrochen.

 

Noch am Samstag verbrachten viele Schützenschwestern und Brüder die Zeit damit, immer wieder verwundert auf ihr Smartphone zu schauen, warteten sie doch auf eine Meldung des Orga-Teams. Aber Agnes und ich ließen uns nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Unser Motto: „ Irgendwann sind die Wolken doch mal leer!“

 

Wir haben alles getan, um den Wettergott gütig zu stimmen, haben unseren Teller leer gegessen, die Katzen gefüttert, das Fahrrad geputzt und die Reiseutensilien wie Sonnenbrille und Sonnencreme bereitgestellt.

 

Was blieb uns auch anderes übrig.... wir hatten keinen Plan B.

 

Den brauchten wir auch gar nicht, denn am Sonntagmorgen kam die Sonne raus und die Vögel zwitscherten. Was für eine Erleichterung! Pünktlich um 9:30 Uhr hatten sich alle auf dem Schützenplatz versammelt. Und so radelten wir mit insgesamt 16 Leuten los in Richtung Ammerland.

 

Im gemütlichem Tempo und mit kleinen Unterbrechungen ging es über Hahnermoor, Lehmdermoor, Südbäke, Kleibrok und dem Göhlen in Richtung Rastede. Dort wollten wir das historische Bauernmuseum an der Raiffeisenstraße besichtigen. Inhaber Detlef Brötje empfing uns herzlich und erzählte uns zur Einleitung die Geschichte des Hofes, seinen Werdegang und die Entstehung des Museums, dessen Gründer sein Vater ist.

 

Auf über 2.500 qm Ausstellungsfläche kann man eine einzigartige Sammlung landwirtschaftlich-technischer Geräte und Maschinen der letzten zwei Jahrhunderte erleben. Eine der größten privaten Sammlungen im gesamten norddeutschen Raum. Nachdem nun Augen und Ohren mit reichlich „Nahrung“ versorgt wurden machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Station.

 

Bei Sasso kehrten wir ein um unseren Hunger, bei einem kleinen kulinarischen Ausflug nach Italien, zu stillen.

 

Im Anschluss an das Mittagessen ging es dann gleich weiter in Richtung „Janßen-Hof“ um dort Abenteuergolf zu spielen. Die erst im Mai diesen Jahres eröffnete Anlage war für alle Neuland. Ausgerüstet mit Ball und Schläger ging es dann in vier Gruppen auf den Platz. Beim Abenteuergolf spielt man auf einer abwechslungsreichen Minigolf-Anlage. Alle 18 Bahnen sind mit Kunstrasen ausgestattet, umrandet von höherem Raffgras oder  gestalterischen Elementen wie Holzpalisaden, Wasser, großen Steinbrocken und Rundholz was der Anlage einen natürlichen Charakter gibt. Hilde und Irmi zeigten uns „jungen Hüpfern“ mal wie es geht und lochten auch schon mal mit einem einzigen Schlag ein (Hole-in-one).

 

Es wurde viel gelacht und alle hatten sichtlich Spaß an der Sache. Bei der Auswertung stellte sich dann auch heraus, dass die Mannschaften meist nur einen Punkt von einander getrennt waren. Nach der sportlichen Einlage ging es dann in das angrenzende Hof-Café. Dort konnten wir uns gemütlich bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen oder einer Brotzeit ausruhen. Ein Regenschauer, der genau in diesem Moment über uns hinweg zog, konnte uns also nichts anhaben. Besser hätte es nicht laufen können.

 

Inzwischen war auch schon die Zeit fast unbemerkt fortgeschritten und so traten wir den Heimweg an. Über Nuttel, Wemkendorf und Liethe ging es Richtung Hahn, wo wir noch einmal in der noch recht kräftigen Abendsonne Rast im Garten des Minchenkroog machten.


 

Die letzten Kilometer nach Jaderberg waren dann auch kein Problem mehr.

Radfahrerin

Und alle waren sich einig: Im nächsten Jahr machen wir das wieder!!!

 

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit Euch.

 

Agnes und Hille

 

 

Zu den Fotos der Radtour...